Kunden einen spürbaren und nachhaltigen Mehrwert zu bieten, ist das zentrale Ziel von „Operational Excellence“ bei Freudenberg Sealing Technologies (FST). Dafür richtet FST Prozesse, Zusammenarbeit und Technologien konsequent an den Bedürfnissen seiner Kunden aus. Der Anspruch besteht darin, nicht nur einzelne Abläufe schrittweise zu verbessern, sondern die gesamte Wertschöpfung immer wieder zu hinterfragen und dadurch Qualität, Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit entscheidend zu steigern.
Das Mission Statement von FST bringt den Anspruch des Unternehmens auf den Punkt: „Together, We Make an Essential Difference in Sealing Excellence and Beyond.“ Eine der fünf Kernkompetenzen, die diesen Satz mit Leben füllen, ist Operational Excellence.

Operational Excellence ist seit Jahrzehnten Teil der DNA von Freudenberg. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie FST mit seinen Prozessen den größtmöglichen Nutzen für seine Kunden schaffen kann. Dafür gilt es, das volle Potenzial aller Mitarbeitenden zu entfalten und sie in die Lage zu versetzen, Abläufe in der gesamten Organisation kontinuierlich weiterzuentwickeln – sowohl in der Produktion als auch in administrativen Bereichen. Dieser gemeinsame Anspruch der gesamten Organisation an Exzellenz ist für FST ein wesentlicher Hebel, um die angestrebte Marktführerschaft zu verteidigen und weiter auszubauen.
Auf diesem starken Fundament hat die strategische Bedeutung von Operational Excellence in den vergangenen Jahren nochmals deutlich zugenommen. 2024 wurde Operational Excellence als zusätzlicher Pfeiler in das Freudenberg House of Excellence aufgenommen. Anfang 2025 bündelte FST zudem Kompetenzen aus Qualität, HSE, Sustainability, Lean/GROWTTH und Teilen des Supply Chain Managements in der neuen Corporate Lead Function Operational Excellence. Seither hat sich die Zentralfunktion konsequent weiterentwickelt. Das Thema Transformation & Analytics wurde neu aufgenommen und eine Global-Prozess-Owner-Struktur aufgebaut, um Prozessen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu betrachten. Die bisherige Lean/GROWTTH-Organisation wurde zudem konsequent an den Gesäftsanforderungen neu ausgerichtet und umfasst heute die Bereiche Culture, Systems und Business Excellence.
Größer denken
Kontinuierliche Verbesserung ist und bleibt ein zentraler Bestandteil von Operational Excellence. Gleichzeitig richtet FST den Blick verstärkt auf grundlegende Veränderungen mit deutlich größerem Wirkungspotenzial. Dieser Anspruch wird intern häufig mit dem Begriff „10x“ beschrieben.
Damit verschiebt sich der Fokus von der nachträglichen Steuerung über Ergebniskennzahlen hin zu Frühindikatoren (= führenden Kennzahlen), die frühzeitig sichtbar machen, ob Prozesse stabil und leistungsfähig sind. So kann FST gezielt eingreifen, bevor Abweichungen bei Qualität, Lieferung oder Kosten entstehen. Den nächsten Schritt bildet das sogenannte FST Operating System: Es richtet den Blick wieder konsequent auf die Werke, in denen ein Großteil der Wertschöpfung entsteht, und verbindet einheitliche Standards, klare Führungsroutinen und führende Kennzahlen zu einem gemeinsamen Steuerungssystem.
Daten schaffen Transparenz
Daten schaffen Transparenz und damit die Grundlage für bessere Entscheidungen. Moderne Analysewerkzeuge helfen FST, Abläufe ganzheitlich zu verstehen, Abweichungen frühzeitig zu erkennen und Verbesserungen gezielt dort anzusetzen, wo sie den größten Nutzen schaffen. Künstliche Intelligenz und Automatisierung eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, Prozesse vorausschauender, robuster und effizienter zu gestalten.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt beispielsweise das neue Mischwerk in Weinheim. Bereits lange vor Baubeginn wurden zentrale Abläufe digital simuliert, um Qualität, Effizienz und Robustheit frühzeitig in die Prozesse zu integrieren – und nicht erst am Ende zu überprüfen.
Operational Excellence schafft damit die Voraussetzungen, um Kunden verlässlich höchste Qualität, Geschwindigkeit und Leistung zu bieten. So trägt sie dazu bei, den „Essential Difference in Sealing Excellence and Beyond“ erlebbar zu machen.