Das Jahr 2025 stellt ein Meilenstein dar für das Supply Chain Management (SCM) in der Division Dynamic Sealing von Freudenberg Sealing Technologies (FST). Auf der Grundlage eines Multi-Generationen-Plans (MGP) harmonisierte und standardisierte das Team die Prozesse innerhalb der Division weiter und schaffte die Basis für ein erstklassiges Supply Chain Management. Dieser Fortschritt gelang durch die Zusammenarbeit und Innovation zwischen Standorten, Lead Centern und Abteilungen.

Kompakt
Harmonisierung und Standardisierung: Die SCM-Prozesse wurden unter Berücksichtigung eines Mehrgenerationenplans (MGP) innerhalb der gesamten Dynamic Sealing-Sparte harmonisiert und standardisiert.
Zusammenarbeit mit dem Kundenservice: Die enge Zusammenarbeit mit dem Kundenservice führte zu gemeinsamen Verbesserungsinitiativen, darunter regelmäßige Besprechungen, Werksbesichtigungen und Job-Shadowing.
Tool zur Analyse von Auftragsänderungen (OCA): Das OCA-Tool ermöglichte ein proaktives Auftragsmanagement und half dabei, Änderungen zu antizipieren, veraltete Bestände zu vermeiden, Rückstände zu verhindern und Überbestände zu reduzieren.
Innovation und Automatisierung: Zu den wichtigsten Innovationen gehörten der Einsatz eines Bots zur Automatisierung von Planungsaufgaben und die Einführung autonomer mobiler Roboter (AMRs) in Langres und Bursa.
Mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit dem Customer Service zu intensivieren, startete das SCM-Team von Dynamic Sealing zunächst mit einem Fragebogen, um gezielt Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Im Anschluss daran trafen sich die beiden Teams regelmäßig, besichtigten gemeinsam Werke und führten Job-Shadowing-Initiativen durch. Das Ergebnis: Beide Seiten entwickelten ein tieferes Verständnis für die jeweiligen Prozesse und konnten sich so stärker auf gemeinsame Ziele ausrichten.
Diese enge Kooperation zahlte sich aus: Das End-of-Life-Management wurde optimiert, Nachschubstrategien überarbeitet und eine standardisierte Berichterstattung über alle Teams hinweg eingeführt. Zudem wurde das vom SCM-Team der Division Dynamic Sealing entwickelte Order Change Analysis (OCA)-Tool effizienter genutzt. Das OCA-Tool erleichtert das proaktive Auftragsmanagement erheblich und unterstützt den Kundenservice dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen, veraltete Lagerbestände zu vermeiden, Rückstände zu verhindern und Überbestände zu reduzieren.
Die jährliche SCM-Abteilungskonferenz, flankiert vom kontinuierlichen Dialog der SCM-Manager aus den elf Werken von Dynamic Sealings, bildet das Rückgrat für Wissensaustausch, Benchmarking und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Dieses Netzwerk erweist sich als unverzichtbar, um die Abstimmung innerhalb der Organisation zu gewährleisten und den Fortschritt in einer sich stetig wandelnden Abteilung gezielt voranzutreiben.

Innovation
Im Jahr 2025 setzte Dynamic Sealing SCM erneut starke Akzente im Bereich Innovation. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung und Einführung eines Bots, der Routineaufgaben in der Planung automatisiert und damit den manuellen Aufwand für die Mitarbeitenden spürbar reduziert. Einen weiteren Meilenstein markierte der Einsatz der ersten autonomen mobilen Roboter (AMRs) in Langres und Bursa. Diese Roboter übernehmen den Transport fertiger Teile von der Produktion ins Lager und sorgen so für eine effizientere und flexiblere Logistik. Mit diesen Maßnahmen treibt das Unternehmen die Automatisierung und Effizienzsteigerung in der Lieferkette konsequent voran und stärkt zugleich deren Resilienz.
Auch in puncto Transparenz und Steuerung wurden neue Maßstäbe gesetzt: Mit dem Supply Chain Performance Index (SCPI) steht nun ein Instrument zur Verfügung, das zentrale Kennzahlen wie Lieferzuverlässigkeit, Automatisierungsgrad, überfällige Bestellungen und Lagerbestandsmanagement in einer ganzheitlichen Bewertung bündelt. Der SCPI ermöglicht einen klaren, dynamischen Blick auf die Performance der Lieferkette auf Werksebene und schafft die Grundlage für weltweites Benchmarking sowie die kontinuierliche Optimierung der Abläufe.
Was kommt als Nächstes?
„Angesichts der heutigen volatilen Märkte und zunehmend unsicherer Transportwege ist es unerlässlich, die Lieferkette zu stärken und zukunftssicher zu machen, um nicht nur ihre Widerstandsfähigkeit zu gewährleisten, sondern auch langfristige Wettbewerbsvorteile zu sichern“, sagt Claudia Kropp, Global Director SCM.
Die Bilanz des Jahres 2025 unterstreicht eindrucksvoll das Engagement der SCM-Teams in der gesamten Division. Mit einer konsequenten Verbindung aus Teamwork, Innovationskraft und gezieltem Leistungsmanagement gelingt es, eine Lieferkette zu gestalten, die nicht nur widerstandsfähig und effizient ist, sondern auch den Herausforderungen der Zukunft gewachsen bleibt.
Auch im Jahr 2026 setzt die Division ihren Weg fort – getragen von einem gemeinsamen Anspruch auf Exzellenz und kontinuierliche Weiterentwicklung.