Die Freudenberg-Gruppe treibt die Energiewende konsequent voran – mit ihren Produkten und im eigenen Unternehmen. Bis zum Jahr 2045 will Freudenberg CO2-neutral werden. Auf dem Weg dorthin wurde ein neues Zwischenziel gesetzt: Bis 2030 sollen die CO2-Emissionen um 65 Prozent gesenkt werden (verglichen mit dem Jahr 2020).
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb hat das Thema Nachhaltigkeit für Freudenberg eine hohe Priorität. Für das Unternehmen geht es dabei vor allem um Ressourceneffizienz bei Energie und Materialien. Seit 2020 hat Freudenberg seine CO2-Emissionen – gemessen am Umsatz – um 45 Prozent gesenkt (bezogen auf Scope 1 und 2). Damit ist das Unternehmen auf dem Weg zur Klimaneutralität schneller unterwegs als anfangs gedacht. Ziel bis Ende 2025 war ursprünglich eine Reduktion von 25 Prozent. Deshalb hat sich die Freudenberg-Gruppe ein neues ambitioniertes Zwischenziel gesetzt: Bis 2030 will sie die CO2-Emissionen um 65 Prozent senken (wieder verglichen mit dem Jahr 2020).
Geschäftsgruppen für ihren Weg verantwortlich
Die CO2-Ziele werden auf Ebene der Freudenberg-Gruppe festgelegt und dienen als strategische Leitlinien für alle Geschäftsgruppen. Diese sind dafür verantwortlich, ihren konkreten Weg zur CO2-Reduzierung zu definieren, zu planen und umzusetzen – abhängig von ihrer Produktionstechnologie, der regionalen Verfügbarkeit und den Preisen von Energie und den Kundenbedürfnissen.
Die Geschäftsgruppen werden durch eine Reihe konzeptioneller Maßnahmen unterstützt, die seit 2021 im Rahmen des Projekts „Sustainability Drives Climate Action“ eingeführt wurden. So bietet beispielsweise das „Bee“-Team von Freudenberg Service Beratung in puncto Energieeffizienz, Freudenberg Business Services kauft strategisch „grüne“ Energie ein und Freudenberg Real Estate hat ein Photovoltaik-Handbuch erstellt. Außerdem ist Nachhaltigkeit in den strategischen Planungsprozess integriert.
Wie ist die Freudenberg-Gruppe zum Ziel für 2030 gekommen?
Für die Festlegung des Ziels für 2030 wurde ein Bottom-up-Ansatz gewählt. Zuerst haben im Jahr 2024 die Geschäftsgruppen mit dem höchsten Energieverbrauch (Freudenberg Performance Materials, Vibracoustic und Freudenberg Sealing Technologies) je einen Wert für 2030 erarbeitet. Im ersten Halbjahr 2025 haben die Freudenberg-Fachleute für Energieeffizienz und Energieeinkauf gruppenweite Szenarien erarbeitet. Zudem wurde eine Vergleichsgruppen-Analyse durchgeführt.

Wo steht Freudenberg Sealing Technologies aktuell?
Freudenberg Sealing Technologies (FST) mehrstufige Strategie auf dem Weg zur Klimaneutralität setzt auf Material- und Energieeinsparung. Denn optimierte Prozesse und moderne Fertigungstechnologie erhöhen die Effizienz, senken Verbrauch und Emissionen.
FST elektrifiziert, wo immer es möglich und sinnvoll ist; ein großer Teil der Prozesse wurde bereits auf Elektrizität umgestellt. Parallel dazu treibt FST den Einkauf und die eigene Produktion von „grünem“ Strom aus erneuerbaren Energiequellen voran.
„Ein ehrgeiziges Etappenziel auf dem Weg zur CO2-Neutralität haben wir bereits erreicht: Von 2020 bis 2025 ist es uns gelungen, unseren CO2-Ausstoß in Tonnen pro Million Euro Umsatz erheblich zu senken und das für die Freudenberg-Gruppe vorgegebene Ziel von 25 Prozent zu übertreffen. Auf diesem Weg halten wir Kurs und arbeiten konsequent an der weiteren Reduktion“, so Jens Trabter, Global Director of Sustainability. Daher ist der Experten zuversichtlich, auch das neue Ziel von 65 Prozent früher zu erreichen als 2030.