Das Lead Center Accumulators in Remagen unterstützte das Formula-Student-Team der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bei der Fertigung von Präzisionsteilen für ihren elektrisch angetriebenen Rennwagen, der bei einem internationalen Konstruktionswettbewerb antritt. Ein Auszubildender fertigte zwölf Metallkomponenten für das Bremssystem, wodurch das Team schnell und fachmännisch versorgt wurde, die Lehrwerkstatt praktische Erfahrung sammelte und Freudenberg sein Image als potenzieller Arbeitgeber stärken konnte – eine Win-win-win-Situation.
In puncto Beschleunigung brauchen sie den Vergleich mit Formel-1-Boliden nicht zu scheuen. Die allerschnellsten Formula-Student-Modelle absolvieren den Sprint von null auf Tempo 100 in weniger als zwei Sekunden. Im Aussehen erinnern die kompakten einsitzigen Monopostos mit ihren freistehenden Rädern an eine Mischung aus Go-Kart und Formel-1-Renner.
Die Formula Student ist ein internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem sich Studierenden-Teams von Hochschulen aus aller Welt mit selbst entworfenen, konstruierten und gefertigten Rennwagen miteinander messen. Der Wettbewerb umfasst mehrere Disziplinen; der Turbo-Sprint aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer ist eine davon.
Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist dabei jedes Jahr mit einem eigenen elektrisch angetriebenen Flitzer am Start. Das Lead Center Accumulators in Remagen konnte vor einigen Wochen dazu beitragen, dass sich das Formula-Student-Team der nordrhein-westfälischen Hochschule mit seinem neuen Modell im Rennen um die Pole Position erneut gut platzieren dürfte.
Schon vor Jahren hatte einer der im Hochschul-Team engagierten Studierenden ein Praktikum in der Lehrwerkstatt von Freudenberg Sealing Technologies in Remagen absolviert. Als jetzt Präzisionsteile für den neuen Rennwagen gefräst und gedreht werden mussten, erinnerte er sich an seine guten Erfahrungen von damals und kontaktierte Ausbildungsmeister Alexander Groß. Dessen Antwort war klar: „Ja, wir helfen gerne!“


Dies geschah „auf dem kurzen Dienstweg“, also schnell, flexibel, unkompliziert und pragmatisch wie bei einem Start-up. Der Auszubildende Can Luka Kehl nahm sich der Aufgabe an, aus CAD-Dateien durch Drehen und Fräsen komplexe Komponenten für das Bremssystem des Rennwagen-Unikats zu fertigen. In Summe waren es zwölf Metallteile.
„Davon haben alle etwas“, sagt Marcus Darms, Head of Global Operations im Lead Center Accumulators. Das Formula-Student-Team der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erhielt dank fachmännischer Hilfe unverzüglich die benötigten Teile. Die Lehrwerkstatt in Remagen konnte eine interessante Aufgabe mit hoher Praxisrelevanz im Sektor Rennsport und Elektromobilität übernehmen. Dabei hat sie ihre Leistungskraft und die ihrer Auszubildenden unter Beweis gestellt. Schließlich konnte Freudenberg durch die Aktion seine Bekanntheit und sein Image bei den Studierenden stärken und sich als potenzieller Arbeitgeber in Erinnerung rufen. Kurzum: eine Win-win-win-Situation.
Falls zeitlich möglich, planen die Beteiligten den Besuch des feierlichen Roll-outs des neuen Rennwagens. Mehr zum Motorsport-Engagement der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg unter https://brsmotorsport.de.