Meilenstein in Parets del Vallès: Freudenberg Sealing Technologies hat die Serienproduktion von Battery Cell Envelopes gestartet – und zeigt damit, wie aus technischer Expertise, funktionierender Teamarbeit und Kundennähe ein zukunftsweisendes Bauteil für die Elektromobilität entsteht.
Eine neue Generation leistungsstarker, nachhaltiger Batterien. Schnell aufladbar, sicher, zuverlässig und langlebig im Betrieb, erschwinglich im Preis. Für die Elektromobilität von morgen. Das hat sich die Automotive Cells Company (ACC) auf die Fahnen geschrieben. ACC ist ein in Europa agierendes Joint Venture von Stellantis, Mercedes und Saft/TotalEnergies. Der 2020 gegründete Spezialist für Elektrotechnik setzt bei seinem ehrgeizigen Vorhaben auf Kompetenz von Freudenberg Sealing Technologies (FST).
Konkret geht es dabei um den Inkubator Battery Cell Envelopes (BCE). FST entwickelt diese Zellstapelumhüllungen für prismatische Batteriezellen – also für wiederaufladbare Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in Elektroautos und großen Stromspeichern zum Einsatz kommen. Die innovativen Bauteile aus dem Hause FST übernehmen mehrere Funktionen, unter anderem schützen sie den Zellstapel im Innenleben der Batterie und isolieren ihn elektrisch. Präzise Maßhaltigkeit und höchste Reinheit lauten zwei der Anforderungen an die Komponente.

In einer neu errichteten Reinraumumgebung am spanischen Standort Parets del Vallès ist nun die BCE-Serienfertigung gestartet. In einem Musterbeispiel an funktionsübergreifender Teamarbeit hat FST die neue Produktionslinie installiert, in Betrieb genommen und den Hochlauf auf Serienstückzahlen erfolgreich abgeschlossen. Dies bestätigt und anerkennt auch der Kunde ACC. Er hat die Leistungsfähigkeit der neuen, hochmodernen Produktionsanlagen sowie die Stabilität der Prozesse nach dem VDA-Standard 6.3 auditiert und für gut befunden.
Über den aktuellen Auftrag von ACC hinaus positioniert sich FST mit der neuen Reinraum-Fertigungstechnologie für weitere Geschäfte. So kann auf der Produktionslinie auch die nächste BCE-Generation aus Vliesstoffen von Freudenberg Performance Materials (FPM) gefertigt werden. Für Kunden ergeben sich hierdurch viele Möglichkeiten, neue Zelldesigns zu optimieren. So können zum Beispiel mit den neuen Materialen sowohl die Zyklenfestigkeit als auch Lebensdauer deutlich gesteigert werden. Der Produktionsstart ist also ein Meilenstein, der gleichzeitig den Grundstein für weitere Erfolge legt.
Stimmen zum Start der BCE-Serienproduktion in Parets del Vallès:
Die Verantwortlichen heben die gelungene interdisziplinäre Teamarbeit hervor – intern und mit externen Partnern –, die zum erfolgreichen Start der Produktionsline geführt hat. Ihr Lob verbinden sie mit dem Dank an alle Beteiligten.
Roy Schroeder, Vice President Lead Center Fluid Power Automotive:
„Das Team hat viele große Herausforderungen gemeistert, um diesen Meilenstein zu erreichen: eine herausragende Leistung.“
Jan Witte, Senior Vice President, Fluid Power Division:
„Was diese Leistung so beeindruckend macht, sind nicht nur der erfolgreiche Hochlauf der Produktionslinie, das starke Auditergebnis und die PPAP-Einreichung, sondern die Tatsache, dass all dies parallel und innerhalb eines ehrgeizigen Zeitrahmens erreicht wurde.“ (Anmerkung der Redaktion: Das Kürzel PPAP steht für Production Part Approval Process zum Nachweis der Prozess- und Produktqualität vor Serienstart.)
José Queiruga, Vice President Technology, Fluid Power Division:
„Dies ist der Beweis dafür, dass ein engagiertes, hart arbeitendes und leidenschaftliches Team unter hervorragender Führung erfolgreich sein kann.“
Nathan Weiker, Technical Director, Lead Center Fluid Power Automotive, blickt zusätzlich auf den weiteren Weg in Richtung operativer Exzellenz:
„Unser Fokus richtet sich nun darauf, die verbleibenden Maßnahmen abzuschließen, die Leistung zu optimieren und kontinuierliche Verbesserungen voranzutreiben. Das Fundament ist gelegt, und ich bin zuversichtlich, dass dieses Team bestens aufgestellt ist, um die nächste Phase erfolgreich umzusetzen.“