Eine unangekündigte staatliche Kontrolle im Competence Center Elastomeric Gaskets von Freudenberg Sealing Technologies (FST) in Manchester, New Hampshire, ist zum Dritten Mal ohne Beanstandungen abgeschlossen worden – ein bedeutender Meilenstein für den Standort und zugleich für den Bundesstaat. Manchester ist das erste Werk in der Geschichte New Hampshires, das drei Prüfungen dieser Art hintereinander ohne Verstöße bestanden hat. Das New Hampshire Department of Environmental Services hatte untersucht, ob das Werk die staatlichen Vorschriften für gefährliche Abfälle einhält, und bestätigte: Alle Standards wurden erfüllt.
Mit diesem Ergebnis erntet das Team in Manchester die Früchte jahrelanger Vorbereitung und die Teilnahme am staatlichen Programm, bei dem „Koordinatoren für gefährliche Abfälle“ zertifiziert werden. Der Schwerpunkt liegt auf Aufklärung und Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsbehörden und Unternehmen. Das Programm wurde 2003 ins Leben gerufen, nachdem der Staat sein Vorgehen in puncto Schulungen und Öffentlichkeitsarbeit aktualisiert hatte: Kontrollen und Durchsetzungsmaßnahmen allein, so die Erkenntnis, verbesserten nicht zwangsläufig die Einhaltung der Vorschriften. Teilnehmende müssen sich jährlich rezertifizieren lassen, um über gesetzliche Anforderungen auf dem Laufenden zu bleiben und sich kontinuierlich mit den relevanten Behörden auszutauschen.

Am Standort Manchester wird das Programm von Kevin Smith, Facilities Maintenance Supervisor, und Dennis Tybursky, Facility Technician, geleitet. Smith besucht seit 2007 die Koordinatorenschulung, Dennis Tybursky seit 2011. Mit Unterstützung der Standortleitung haben beide das System zur Entsorgung gefährlicher Abfälle aufgebaut, das bei der Inspektion bewertet wurde, und es seitdem kontinuierlich gepflegt.
Die Inspekteure unternahmen nach einer kurzen Vorbesprechung einen Rundgang durch das gesamte Werk, prüften die Unterlagen und schlossen das Ganze mit einer Abschlussbesprechung ab. Im Fokus standen Schulungsunterlagen, Notfallpläne, die Einstufung in gefährliche und nicht gefährliche Abfälle, Versandunterlagen, Inspektionsprotokolle sowie Aufzeichnungen zu Altöl und Universalabfällen. Nach Angaben der Behörde waren die Unterlagen gut organisiert; zudem zeigten die Mitarbeitenden fundierte Kenntnisse der Anforderungen und Verfahren zum Thema gefährliche Abfälle.
„Konsequente Schulungen und klare Abläufe helfen unseren Teams, jeden Tag das Richtige zu tun“, sagte Smith. „Die Kontrolle spiegelt die Arbeit der Mitarbeitenden am gesamten Standort wider und unterstreicht, wie wichtig es ist, engagiert und informiert zu bleiben.“
Die Behördenvertreter ermutigen Unternehmen, sich bei Bedarf beraten zu lassen. Sie betonen, wie wichtig Aufklärung und Dialog für die Einhaltung der Vorschriften sind. Für FST bestätigt das Ergebnis, dass ein kontinuierlicher Fokus auf Schulungen, Dokumentation und Verantwortlichkeit wesentlich dazu beiträgt, Umweltschutz und regulatorische Compliance langfristig zu sichern.