Dichtungen und Schmierstoffe – für viele klingt das nach trockener Technik. Doch beim Tech Day der beiden Freudenberg-Geschäftsgruppen Freudenberg Sealing Technologies (FST) und Klüber Lubrication zeigte sich, wie spannend dieses Thema tatsächlich ist.
Rund 20 Technikerinnen und Techniker des Mobilkranherstellers und Freudenberg-Kunden Palfinger tauchten bei einer eigens geplanten Schulung tief in die Welt der Materialkompatibilität ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die richtige Kombination aus Dichtungsmaterial und Schmierstoff die Zuverlässigkeit mobiler Maschinen – etwa in der Land- und Forstwirtschaft – beeinflusst. Schnell wurde deutlich: Das Zusammenspiel von Elastomeren und Thermoplasten mit diversen Ölen und Schmierstoffen ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.
„Ein ungeplanter Ausfall in schwer zugänglichem Gelände kann enorme Folgekosten verursachen. Umso wichtiger ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, sodass sie gar nicht erst zum Problem werden“, brachte Wolfgang Puttinger, Key Account Manager, Sector Mobile Machinery, die Herausforderung auf den Punkt. Er verantwortete gemeinsam mit Hartmut Näser, Produktentwickler FPI Schwalmstadt, den FST-Part der Schulung.
Die Teilnehmenden diskutierten, wie Viskosität, Polarität und Kristallinität das Verhalten von Dichtungen beeinflussen – und warum schon kleine Unterschiede große Auswirkungen haben können. Die Expertenteams von FST und Klüber präsentierten Beispiele aus mehr als 800 getesteten Materialkombinationen und gaben praxisnahe Einblicke in typische Schadensbilder: vom Quellen der Elastomere durch ungeeignete Öle bis hin zum Verspröden bei falscher Schmierstoffwahl. „Das Zusammenspiel von Medien, Dichtungen und metallischen Gegenlaufflächen wurde greifbar gemacht und anhand realer Anwendungen diskutiert“, so Puttinger.
Der offene Dialog und die praxisnahen Einblicke führten dazu, dass viele Teilnehmende mit neuen Lösungsansätzen und einem geschärften Blick für Details nach Hause gingen. „Jetzt ist klar, warum manche Dichtungen schon nach kurzer Zeit versagen – und wie sich das durch gezielte Materialauswahl vermeiden lässt“, fasste ein Teilnehmer zusammen. Auch die enge Zusammenarbeit der beiden Freudenberg-Geschäftsgruppen wurde vom Palfinger-Team als echter Mehrwert empfunden. Eine erfolgreiche Veranstaltung, auf die eine Fortsetzung folgen kann – denn das Thema Materialkompatibilität hat noch viele spannende Facetten zu bieten.
Materialkompatibilität: Wenn Dichtungen und Schmierstoffe auf Tuchfühlung gehen
xx. Dezember 2025. Dichtungen und Schmierstoffe – für viele klingt das nach trockener Technik. Doch beim Tech Day der beiden Freudenberg-Geschäftsgruppen Freudenberg Sealing Technologies (FST) und Klüber Lubrication zeigte sich, wie spannend dieses Thema tatsächlich ist.
Rund 20 Technikerinnen und Techniker des Mobilkranherstellers und Freudenberg-Kunden Palfinger tauchten bei einer eigens geplanten Schulung tief in die Welt der Materialkompatibilität ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die richtige Kombination aus Dichtungsmaterial und Schmierstoff die Zuverlässigkeit mobiler Maschinen – etwa in der Land- und Forstwirtschaft – beeinflusst. Schnell wurde deutlich: Das Zusammenspiel von Elastomeren und Thermoplasten mit diversen Ölen und Schmierstoffen ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint.
„Ein ungeplanter Ausfall in schwer zugänglichem Gelände kann enorme Folgekosten verursachen. Umso wichtiger ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, sodass sie gar nicht erst zum Problem werden“, brachte Wolfgang Puttinger, Key Account Manager, Sector Mobile Machinery, die Herausforderung auf den Punkt. Er verantwortete gemeinsam mit Hartmut Näser, Produktentwickler FPI Schwalmstadt, den FST-Part der Schulung.
Die Teilnehmenden diskutierten, wie Viskosität, Polarität und Kristallinität das Verhalten von Dichtungen beeinflussen – und warum schon kleine Unterschiede große Auswirkungen haben können. Die Expertenteams von FST und Klüber präsentierten Beispiele aus mehr als 800 getesteten Materialkombinationen und gaben praxisnahe Einblicke in typische Schadensbilder: vom Quellen der Elastomere durch ungeeignete Öle bis hin zum Verspröden bei falscher Schmierstoffwahl. „Das Zusammenspiel von Medien, Dichtungen und metallischen Gegenlaufflächen wurde greifbar gemacht und anhand realer Anwendungen diskutiert“, so Puttinger.
Der offene Dialog und die praxisnahen Einblicke führten dazu, dass viele Teilnehmende mit neuen Lösungsansätzen und einem geschärften Blick für Details nach Hause gingen. „Jetzt ist klar, warum manche Dichtungen schon nach kurzer Zeit versagen – und wie sich das durch gezielte Materialauswahl vermeiden lässt“, fasste ein Teilnehmer zusammen. Auch die enge Zusammenarbeit der beiden Freudenberg-Geschäftsgruppen wurde vom Palfinger-Team als echter Mehrwert empfunden. Eine erfolgreiche Veranstaltung, auf die eine Fortsetzung folgen kann – denn das Thema Materialkompatibilität hat noch viele spannende Facetten zu bieten.
