{"id":3537,"date":"2022-03-14T18:45:01","date_gmt":"2022-03-14T17:45:01","guid":{"rendered":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/?p=3537"},"modified":"2022-03-15T12:28:17","modified_gmt":"2022-03-15T11:28:17","slug":"klimaneutral-reisen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/de\/2022\/03\/klimaneutral-reisen\/","title":{"rendered":"Klimaneutral reisen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Freudenberg Sealing Technologies (FST) startet mit der ZF\u00a0Friedrichshafen AG und FlixBus das \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Forschungsprojekt HyFleet. Bis zum Jahr 2024 wollen die Partner gemeinsam ein leistungsstarkes Brennstoff\u00adzellensystem entwickeln, welches die herk\u00f6mmlichen Dieselantriebe vollst\u00e4ndig ersetzt. Dar\u00fcber hinaus untersuchen die beteiligten Unternehmen die Hybridisierung des \u00adelektrischen Antriebsstrangs mit Brennstoffzelle und Batterie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer mit dem Fernbus reist, statt einen Pkw zu nutzen, spart bereits heute auf einer 400 Kilometer langen Fahrt 6,6 Kilogramm CO<sub>2<\/sub> ein. Doch eine praxistaugliche L\u00f6sung f\u00fcr den vollst\u00e4ndig klimaneutralen Betrieb vom Fernbusflotten im Linienbetrieb fehlt bislang. Grund daf\u00fcr ist der \u00e4u\u00dferst anspruchsvolle Betrieb im Busfernverkehr: \u00c4hnlich wie Langstrecken-Lkw sind Busse oft rund um die Uhr im Einsatz und fahren deutlich mehr als 100.000 Kilometer im Jahr. Die Haltezeiten an Zwischenstopps m\u00fcssen im Interesse der Passagiere minimiert werden. Lange Ladezeiten f\u00fcr die Akkus rein batterie-elektrischer Antriebe sowie die Implementierung der daf\u00fcr notwendigen kostenintensiven Ladeinfrastruktur sind f\u00fcr die Branche nicht umsetzbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Alternative k\u00f6nnte die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle darstellen, die mit einem elektrischen Antrieb und einem komplement\u00e4ren Batteriespeicher zu einem hybriden Antriebsstrang kombiniert wird. Eine solche Antriebsl\u00f6sung soll nun in einem F\u00f6rderprojekt zur Brennstoffzellentechnologie erforscht werden. Dazu hat sich ein leistungsstarkes Konsortium bestehend aus Freudenberg, ZF, FlixBus und einem gro\u00dfen europ\u00e4ischen Bushersteller zusammengeschlossen. Die gemeinsamen Forschungsaktivit\u00e4ten starten nun.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innerhalb des Projekts entwickelt Freudenberg ein langstreckentaugliches Brennstoffzellensystem, das direkt in einem Demonstrator-Fernbus erprobt werden soll. \u201eFreudenberg wird seine jahrzehntelange Brennstoffzellenexpertise auf Komponenten- und Systemebene in das Projekt einbringen\u201c, erl\u00e4utert Claus M\u00f6hlenkamp, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von FST. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWir wollen sowohl die Dauerhaltbarkeit als auch die Effizienz der Technologie ma\u00dfgeblich weiterentwickeln und damit Ma\u00dfst\u00e4be setzen f\u00fcr Total Cost of Ownership*.\u201c <\/p><cite>Claus M\u00f6hlenkamp, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung von FST<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer Forschungsschwerpunkt sind die Hybridisierungsstrategien f\u00fcr den Antriebsstrang, das sogenannte \u201eRight-Sizing\u201c zwischen Brennstoffzelle und Batterie.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"kompetente-partner\" class=\"wp-block-heading\">Kompetente Partner<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Erforschung von Brennstoffzellen-Hybridsystemen, die gemeinsam mit dem Projektpartner ZF erfolgt, arbeitet FST an einem innovativen Themengebiet mit hoher Relevanz f\u00fcr alle Schwerlastsegmente. \u201eDas breite Technologieportfolio und das Wissen von ZF um den elektrifizierten Antriebsstrang sowie die dazugeh\u00f6rigen Systeme erleichtern schon heute Fahrzeugherstellern den Einstieg in die E-Mobilit\u00e4t. K\u00fcnftig wird die Brennstoffzelle aufgrund ihrer Reichweite und kurzen Betankungszeiten eine wichtige Rolle in der E-Mobilit\u00e4t f\u00fcr schwere Nutzfahrzeuge spielen\u201c, sagt Wilhelm Rehm, Mitglied des ZF-Vorstandes und verantwortlich f\u00fcr Nutzfahrzeugtechnik und -steuerungssysteme. \u201eDie Elektrifizierung betreiben wir seit jeher technologieoffen&nbsp;\u2013 auch die Brennstoffzelle hat f\u00fcr uns von Beginn an eine wichtige Rolle als Antriebsl\u00f6sung eingenommen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Damit das Brennstoffzellensystem dem harten Praxiseinsatz im Fernbus gewachsen ist, liegt in der ersten Phase des Projekts \u00adHyFleet der Fokus auf der technischen Leistungsf\u00e4higkeit der Brennstoffzelle. Das beinhaltet unter anderem die Optimierung des Dauerbetriebsverhaltens auf eine Betriebsdauer von mindestens 35.000 Stunden. \u00adDabei gilt es, die Effizienz des Systems \u00fcber die gesamte Lebensdauer zu maximieren. F\u00fcr die Flottenbetreiber macht sich das in einem niedrigen Kraftstoffverbrauch bemerkbar. Am Ende des Projekts soll das neuartige Brennstoffzellensystem von FST in einem vom Bushersteller zur Verf\u00fcgung gestellten Demon\u00adstrator-Bus erprobt werden.<br>Aus Sicht von Andr\u00e9 Schw\u00e4mmlein, Mitbegr\u00fcnder und CEO von FlixMobility, bringt der Partner FlixBus die Sichtweise eines globalen Mobilit\u00e4tsanbieters in das Projekt ein. Flix\u00adMobility mit Sitz in M\u00fcnchen&nbsp;\u2013 dazu z\u00e4hlen die Marken FlixBus, Greyhound Lines und K\u00e2mil Ko\u00e7 im Fernbusverkehr&nbsp;\u2013 trage durch die stetige Weiterentwicklung von alternativen Antrieben und nachhaltigen Reisealternativen entscheidend zur gr\u00fcnen Mobilit\u00e4tswende bei. Zusammen mit \u00fcber 500 Partnerunternehmen betreibt das Unternehmen bereits jetzt Europas gr\u00f6\u00dfte Flotte mit mehr als 4.000 Fernbussen im Linienbetrieb. \u201eDie Brennstoffzellentechnologie gibt etwa Busherstellern die Chance, die Zukunft des Reisens aktiv mitzugestalten. Umso mehr freuen wir uns, Teil des HyFleet-Projekts zu sein und gemeinsam mit Freudenberg und ZF bis 2024 den ersten Fernbus mit Brennstoffzellen-Antrieb in Europa zu entwickeln\u201c, so Schw\u00e4mmlein weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie gro\u00df die dank der innovativen Brennstoffzellentechnologie erzielten CO<sub>2<\/sub>-Einsparungen einer FlixBus-Wasserstoffflotte \u00fcber die gesamte Energiekette hinweg sind, also einschlie\u00dflich Wasserstofferzeugung und -distribution, berechnet das gemeinn\u00fctzige Unternehmen atmosfair.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"signalwirkung\" class=\"wp-block-heading\">Signalwirkung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch wenn HyFleet sich auf Reisebus-\u00adFlotten konzentriert, legen die Projektpartner von Anfang an Wert darauf, dass die erzielten Ergebnisse auf alle Heavy-Duty-Segmente \u00fcbertragbar sind, insbesondere auf den G\u00fcterverkehr mit schweren Lastkraftwagen. Reisebusse k\u00f6nnten aus Sicht von Freudenberg zudem eine Vorreiterrolle beim schnellen Umstieg auf Wasserstoffmobilit\u00e4t spielen: Denn dank der Fernreisebusse w\u00e4re die entlang der meistbefahrenen Autobahnen entstehende Tankstellen-Infrastruktur zuverl\u00e4ssig ausgelastet. \u201eWir brauchen praxistaugliche klimaneutrale Antriebsl\u00f6sungen f\u00fcr den Fernverkehr\u201c, so M\u00f6hlenkamp. \u201eMit unserem Brennstoffzellensystem haben wir eine solche L\u00f6sung. Gemeinsam mit unseren Partnern wie ZF und FlixBus erarbeiten wir nun die wissenschaftlichen Grundlagen f\u00fcr eine rasche Industrialisierung und Hoch\u00adskalierung der Technologie.\u201c Neben dem HyFleet-Projekt untersuchen ZF und Freudenberg gemeinsam weitere Applikationen zur Entwicklung von Brennstoffzellenl\u00f6sungen f\u00fcr Mobilit\u00e4tsanwendungen und den \u00adindustriellen Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"das-hyfleet-projekt\" class=\"wp-block-heading\">DAS HYFLEET-PROJEKT<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:60%\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das HyFleet-Projekt ist die Weiterentwicklung der bereits 2019 gestarteten Partnerschaft zwischen FlixBus und FST. FlixBus versteht die Notwendigkeit, die bestehende und bew\u00e4hrte Brennstoffzellentechnologie an die Anforderungen des Schwerlastverkehrs anzupassen. Etwa ein Viertel der Gesamtbetriebskosten f\u00fcr Reisebusse entfallen auf den Kraftstoff. Bei Lastwagen liegt die Rate mit etwa 35 Prozent noch h\u00f6her. Hocheffiziente Brennstoffzellensysteme haben somit einen erheblichen Einfluss auf die Minimierung der Kraftstoffkosten f\u00fcr Flottenbetreiber. \u201eFlixBus sch\u00e4tzt das Technologie-Setup von Freudenberg. Und inzwischen haben wir unsere Aktivit\u00e4ten mit einem \u00f6ffentlich gef\u00f6rderten Projekt kombiniert, an dem auch ein europ\u00e4ischer Bus\u00adhersteller beteiligt ist\u201c, erkl\u00e4rt Michael Milch, \u00adDirector Sales and Marketing, Freudenberg Fuel Cell e-Power Systems.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1160\" height=\"1475\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-1160x1475.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3549\" srcset=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-1160x1475.jpg 1160w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-800x1017.jpg 800w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-1208x1536.jpg 1208w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-1611x2048.jpg 1611w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-120x153.jpg 120w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-90x114.jpg 90w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-320x407.jpg 320w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c-560x712.jpg 560w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/38_14_Michael_Milch_NEU_4c.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 1160px) 100vw, 1160px\" \/><figcaption>Michael Milch, Director Sales and Marketing, Freudenberg Fuel Cell e-Power Systems<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"schwerlast-brennstoffzellen\" class=\"wp-block-heading\">SCHWERLAST-BRENNSTOFFZELLEN<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Projekt HyFleet wird vom Bundesministerium f\u00fcr Verkehr und digitale Infrastruktur im Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gef\u00f6rdert. In Phase eins geht es um die Technologieentwicklung expliziter Schwerlast-Brennstoffzellen. Phase zwei zielt auf eine gro\u00df angelegte Flottendemonstration mit mindestens 50 Fahrzeugen im Jahr 2025 ab.<br>Freudenberg ist Konsortialf\u00fchrer und verantwortlich daf\u00fcr, dass das Hauptziel von Phase eins erreicht wird, die Entwicklung einer Schwerlast-Brennstoffzellentechnologie f\u00fcr den Langstreckeneinsatz&nbsp;\u2013 hier ist eine Lebensdauer von mindestens 35.000 Stunden gefordert.<br>\u201eDie gr\u00f6\u00dften technologischen Herausforderungen bei der Entwicklung eines Brennstoffzellen-Wasserstoffbusses besteht darin, dass L\u00f6sungen sowohl technisch als auch kommerziell wettbewerbsf\u00e4hig sein m\u00fcssen\u201c, f\u00e4hrt Milch fort. \u201eDie derzeit verf\u00fcgbaren Systeme basieren gr\u00f6\u00dftenteils auf der Brennstoffzellentechnologie f\u00fcr Pkw und erf\u00fcllen nicht die Anforderungen an die Systemeffizienz und die Gesamtlebensdauer.\u201c Genau hier setzt Freudenberg als globaler Technologiekonzern an. \u201eUnsere langj\u00e4hrige Industrialisierungserfahrung und unsere hohe Fertigungstiefe einschlie\u00dflich eigener Katalysatorproduktionen werden in Zukunft den Unterschied ausmachen. Freudenberg ist Zellexperte und in der Lage, Kosten, Qualit\u00e4t und Leistung kontinuierlich zu optimieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Umstellung vom Verbrennungs- auf den Elektroantrieb erm\u00f6glicht auch \u00c4nderungen im Layout der Fahrzeuge. Die Modularit\u00e4t der Brennstoffzellentechnologie bietet diesbez\u00fcglich vielf\u00e4ltige Gestaltungsm\u00f6glichkeiten. Interessante neue Konzepte sind derzeit in der Entwicklung. \u201eAllerdings ist FST kein OEM, unsere Technologie ist f\u00fcr alle Ans\u00e4tze geeignet und individuell adaptierbar\u201c, so Milch.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background\" style=\"background-color:#285b4b\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h2 id=\"in-bus-und-yacht-an-bord\" class=\"has-white-color has-text-color wp-block-heading\">In Bus und Yacht an Bord<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color wp-block-paragraph\">Die Freudenberg Fuel Cell e-Power Systems GmbH (FFCPS) bietet \u00adkomplette Brennstoffzellensysteme f\u00fcr emissionsneutrale Schwerlast\u00adanwendungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-white-color has-text-color wp-block-paragraph\">Die FFCPS fertigt Brennstoff\u00adzellen-Technologien, die k\u00fcnftig in Passagierschiffen, Yachten, Bussen und Lkw mit an Bord sein werden.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h2 id=\"total-cost-of-ownership\" class=\"wp-block-heading\">Total Cost of Ownership*<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei der Entwicklung eines batterieelektrischen Reisebusses sind neben der Reichweite auch das Gewicht und die Ladegeschwindigkeit ein bedeutendes Thema. Alle diese Faktoren haben direkte Auswirkungen auf die Total Cost of Ownership. Auch die Kosten und der Platzbedarf f\u00fcr die Betankungsinfrastruktur werden bei dem bevorstehenden \u00dcbergang zur vollst\u00e4ndigen Klimaneutralit\u00e4t und einer deutlich steigenden Anzahl von elektrischen Nutzfahrzeugen eine wichtige Rolle spielen. Brennstoffzellen haben hierbei klare Vorteile, vor allem im Schwerlastbereich, und d\u00fcrften die wettbewerbsf\u00e4higste emissionsfreie L\u00f6sung f\u00fcr Langstreckenanwendungen sein.<br>Auch die finanzielle Seite gilt es zu beachten: Ein wettbewerbsf\u00e4higer Wasserstoffpreis ist die Voraussetzung f\u00fcr ein lukratives Gesch\u00e4ftsmodell der Flottenbetreiber. Die wichtigsten Akteure der Branche erwarten, dass die Total Cost of Ownership bereits vor 2030 mit denen von Dieselfahrzeugen gleichziehen. Traditionelle und neue Marktteilnehmer investieren viel in die Produktion von gr\u00fcnem Wasserstoff, basierend auf klaren Anwendungsf\u00e4llen und selbstverst\u00e4ndlich klaren Gewinnerwartungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">*Total Cost of Ownership, abgek\u00fcrzt TCO, ist eine ganzheitliche Kostenbetrachtung von Produkten, G\u00fctern oder Services, die nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch laufende direkte und indirekte Kosten \u00fcber den kompletten Lebenszyklus hinweg ber\u00fccksichtigt. Die Kostenbetrachtung bietet wichtige Hilfestellungen zur Beantwortung betriebswirtschaftlicher Fragestellungen wie Investitionsentscheidungen.<br>[Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bigdata-insider.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bigdata-insider.de<\/a>]\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"3537\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"ip\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freudenberg Sealing Technologies (FST) startet mit der ZF\u00a0Friedrichshafen AG und FlixBus das \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Forschungsprojekt HyFleet. 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