{"id":27162,"date":"2026-09-29T15:36:34","date_gmt":"2026-09-29T13:36:34","guid":{"rendered":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/?p=27162"},"modified":"2026-09-29T15:36:36","modified_gmt":"2026-09-29T13:36:36","slug":"wir-betreten-ganz-viel-neuland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/de\/2026\/09\/wir-betreten-ganz-viel-neuland\/","title":{"rendered":"\u201eWir betreten ganz viel Neuland\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-cnvs-paragraph-callout wp-block-paragraph\"><strong>Schlanker Materialfluss durch robuste autonome Prozesse. Das hat sich Freudenberg Sealing Technologies (FST) beim Bau des neuen Rohmischwerks in Weinheim auf die Fahnen geschrieben. Daf\u00fcr setzt das Unternehmen auf einen hohen Grad an Automatisierung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-white-color has-text-color has-background\" style=\"background-color:#b01c1a\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"69\" height=\"69\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/fst-sw-2023_1-1200sq_0003_Vektor-Smartobjekt.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5634\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 id=\"kompakt\" class=\"wp-block-heading has-white-color has-text-color\">Kompakt<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>FST baut in Weinheim ein neues, hochautomatisierte Mischwerk mit Logistikzentrum<\/strong>, um von dort aus rund 30 Produktionsstandorte mit Vorprodukten zu versorgen.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Bereichs\u00fcbergreifende Teams entwickeln gemeinsam einen durchg\u00e4ngigen Materialfluss<\/strong> \u2013 von der Anlieferung der Rohstoffe bis zum Versand der Fertigprodukte.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Die Automatisierung erreicht bei FST eine neue Dimension<\/strong>: Dazu geh\u00f6ren ein vollautomatisches Lager, autonome Transportfahrzeuge und ein Vertikalf\u00f6rderer, der drei Stockwerke miteinander verbindet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Standardisierte Prozesse, die Sicherheit der Besch\u00e4ftigten und pr\u00e4zise Stammdaten haben h\u00f6chste Priorit\u00e4t;<\/strong> sechs bestehende Lagerstandorte werden zusammengef\u00fchrt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Eine neue digitale Infrastruktur wird die komplexen Logistikprozesse steuern.<\/strong> Daf\u00fcr werden SAP S\/4HANA, PP\/DS und EWM mit einem Materialflussrechner und einem Flottenmanagementsystem verkn\u00fcpft.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle Produktionsstandorte von Freudenberg Sealing Technologies (FST) sind auf eine reibungslose Materialversorgung durch Misch-, Stanz- und Umformwerke angewiesen. Dies gilt in besonderem Ma\u00df f\u00fcr das Rohmischwerk in Weinheim; rund 30 FST-Werke beziehen ihre Werkstoffe von hier. Kurzum: Das Mischwerk kann als das Herz von FST bezeichnet werden; stockt es hier, hat das Auswirkungen auf den Pulsschlag des Unternehmens.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Tragweite sind sich alle bewusst, die am Bau des neuen Mischwerks in Weinheim mitwirken. Noch dazu: Das neue Logistikzentrum, das direkt an das k\u00fcnftige Mischwerk angrenzt, fungiert auch als logistische Drehscheibe der Stanz- und Umformtechnik am Unternehmenssitz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Drei Workstreams ziehen an einem Strang<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur Tragweite und Dimension des Projekts sind weitreichend. Auch seine Komplexit\u00e4t ist enorm. Daher untergliedert es sich in fachlich spezialisierte Teilprojekte; sogenannte Workstreams fokussieren sich jeweils auf einzelne Aufgaben. Um dabei \u201eSilos\u201c zu vermeiden, arbeiten diese Workstreams verzahnt in einer Matrix eng zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein gutes Beispiel f\u00fcr diese \u00fcbergreifende Kooperation ist die Konzeption eines durchg\u00e4ngigen Materialflusses von der LKW-Entladung der Rohstoffe bis zur LKW-Verladung der fertigen Werkstoffe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"508\" height=\"755\" data-id=\"27169\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Stefan-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-27169\" srcset=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Stefan-1.png 508w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Stefan-1-120x178.png 120w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Stefan-1-89x133.png 89w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Stefan-1-320x475.png 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 508px) 100vw, 508px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Stefan Findeisen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"781\" height=\"775\" data-id=\"27166\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Daniel-Pressler-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27166\" srcset=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Daniel-Pressler-1.jpg 781w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Daniel-Pressler-1-80x80.jpg 80w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Daniel-Pressler-1-120x120.jpg 120w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Daniel-Pressler-1-90x90.jpg 90w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Daniel-Pressler-1-319x317.jpg 319w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Daniel-Pressler-1-559x555.jpg 559w\" sizes=\"auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Daniel Pressler<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"770\" height=\"780\" data-id=\"27167\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/holger-Kirsch-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27167\" srcset=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/holger-Kirsch-1.jpg 770w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/holger-Kirsch-1-80x80.jpg 80w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/holger-Kirsch-1-119x121.jpg 119w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/holger-Kirsch-1-90x90.jpg 90w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/holger-Kirsch-1-320x324.jpg 320w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/holger-Kirsch-1-560x567.jpg 560w\" sizes=\"auto, (max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Holger Kirsch<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eUns gibt es nur im Dreierpack\u201c, sagt Holger Kirsch mit einem Augenzwinkern. Als Leiter des Workstreams Logistics ist er auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen Daniel Pressler und Stefan Findeisen und deren Teams angewiesen. Pressler und Team sind unter anderem Spezialisten f\u00fcr Digitalisierung und die k\u00fcnftig im gro\u00dfen Stil eingesetzten Fahrerlosen Transportsysteme (FTS). Das Supply-Chain-Management-Team mit und um Stefan Findeisen bildet die vielschichtigen Lager- und Fertigungsprozesse IT-seitig ab, um sie mit moderner Software zu steuern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Eine neue Dimension der Automatisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon bisher z\u00e4hlt das Mischwerk in Weinheim in puncto Automatisierung bei FST zu den Vorreitern. Mehrere FTS kurven bereits seit f\u00fcnf Jahren wie von Geisterhand gesteuert durch die Mischerei, transportieren mit Rohstoffen beladene Paletten an Produktionslinien und Verwiege-Stationen. Im neuen Mischwerk wird der Automatisierungsgrad in ganz neue, bei FST bisher unbekannte Dimensionen vorsto\u00dfen. Allem voran im Lager, das vollautomatisiert betrieben werden soll; der Fachbegriff daf\u00fcr hei\u00dft Dark Warehouse.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Effizienz, Prozessstabilit\u00e4t, Qualit\u00e4tsvorteile sowie eine kontinuierliche Rund-um-die-Uhr-Versorgung lauten die Hauptargumente, die f\u00fcr diesen hohen Automatisierungsgrad sprechen. Eine der Herausforderungen dabei: Die autonomen FTS agieren k\u00fcnftig sowohl im nahezu menschenleeren Lager als auch in Fertigungsbereichen mit Werkerinnen und Werkern und zugleich auch mit anderen Transportfahrzeugen. Solche Doppeleins\u00e4tze derselben FTS auf verschiedenen \u201eSpielfeldern\u201c gibt es bisher bei FST nicht. \u201eWir betreten ganz viel Neuland\u201c, formuliert es Kirsch. Die Sicherheit der Mitarbeitenden hat bei den Planungen oberste Priorit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine weitere gro\u00dfe Herausforderung ist die enorme Heterogenit\u00e4t der G\u00fcter und Beh\u00e4lter, die die autonom agierenden Fahrzeuge h\u00e4ndeln m\u00fcssen. Kisten, S\u00e4cke, v\u00f6llig unterschiedliche Gebindearten und Palettengr\u00f6\u00dfen \u2013 diese Vielfalt will gemanagt sein. \u201eDeshalb muss alles parametrisiert werden\u201c, erkl\u00e4rt Kirsch. Das hei\u00dft: H\u00f6hen, Breiten, Tiefen, Gewichte, Einfahr\u00f6ffnungen\u2026 alles wird exakt vermessen und dokumentiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Autonom auf drei Etagen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine besondere Herausforderung im neuen Rohmischwerk ist die autonome Materialversorgung \u00fcber drei Etagen hinweg. Verwiegeanlagen, Kneter, Mischer und weitere Stationen werden k\u00fcnftig von einem Vertikalf\u00f6rderer bedient \u2013 einer Art automatisiertem Lastenaufzug. Damit alle innerbetrieblichen Transporte reibungslos ineinandergreifen, wird er zentral mit den fahrerlosen Transportsystemen (FTS) koordiniert. Der gesamte Ablauf \u2013 von der Einfahrt \u00fcber den Transport zwischen den Etagen bis zur Ausfahrt \u2013 erfolgt vollautomatisch und ohne manuelle Bedienung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Grunds\u00e4tzlich setzt der fl\u00e4chendeckende Einsatz autonomer Systeme voraus, die eigenen Prozesse bis ins kleinste Detail zu kennen. \u201eWir haben deshalb in den letzten Monaten unsere ganzen Abl\u00e4ufe auf den Kopf gestellt\u201c, berichtet Kirsch. Aus den bisherigen sechs Lagerstandorten des Mischwerks auf dem Campus wird k\u00fcnftig ein einzelner. Da bleibt kein Platz mehr f\u00fcr Ausnahmen und Hintert\u00fcrchen im Sinne verschiedener Prozessabl\u00e4ufe. K\u00fcnftig gelten feste Standards. Das Motto lautet, Komplexit\u00e4t zu reduzieren. Ansonsten ist die angestrebte hohe Prozesssicherheit durch Automatisierung nicht praktikabel. Insofern gleicht die gesamte Vorbereitung auf das neue Rohmischwerk einem breit angelegten kontinuierlichen Verbesserungsprozess im Sinne des Lean Managements.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei weitere Faktoren spielen bei der Planung eine besondere Rolle: Von herausragender Bedeutung ist die Steuerung der gesamten Prozesse durch die IT. Wichtig ist schlie\u00dflich die Auswahl der ad\u00e4quaten autonomen Transportfahrzeuge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Von ERP, EWM und MFR<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autonome Technologien f\u00fcr einen effizienten, schlanken und robusten Materialfluss setzen ausgekl\u00fcgelte Software-L\u00f6sungen voraus. Material-, Kunden-, Liefer-, Finanzstammdaten und Auftragsabwicklung steuert FST \u00fcber sein SAP-ERP-System. \u201e2027 werden wir FST-weit unser bisheriges SAP-ERP-System durch SAP S\/4HANA ersetzen. Daran werden wir mit SAP PP\/DS und SAP EWM im gleichen Atemzug sowohl ein neues Werkzeug zur Produktionsplanung als auch ein neues eigenst\u00e4ndiges Extended Warehouse Management (EWM) angliedern. Nur hierdurch k\u00f6nnen wir die internen Warenfl\u00fcsse und Logistikprozesse bedarfsgerecht steuern, \u00fcberwachen und verwalten\u201c, erkl\u00e4rt Stefan Findeisen. Diese Erweiterung f\u00fchrt zu einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zum heute im ERP integrierten, deutlich limitierten WM (Warehouse-Management)-Modul.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ohne dieses dreifache Update w\u00e4ren die komplexen Prozesse des Mischwerks nicht autonom zu steuern. Gleichzeitig bedingt der Systemwechsel, dass die Prozesse schon jetzt in den bestehenden Systemen so aufgesetzt werden m\u00fcssen, wie sie 2028 im neuen EWM-System ablaufen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Laien richtig kompliziert wird es, wenn Findeisen die Interaktionen der k\u00fcnftigen ERP- und EWM-Systeme mit Materialflussrechner (MFR) und Fleetmanager darlegt. Durch das Zusammenspiel des MFR und des Fleetmanagers werden sowohl mobile Vehikel wie FTS, als auch ortsfeste maschinelle Anlangen wie Rollenbahnen, F\u00f6rderb\u00e4nder und Vertikalf\u00f6rderer koordiniert und aufgabenbezogen gesteuert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Plakativ ausgedr\u00fcckt, m\u00fcssen von Seiten der IT zahlreiche Zahnr\u00e4der ineinandergreifen. Es versteht sich von selbst, dass f\u00fcr dieses komplexe Zusammenspiel verschiedener IT-Systeme verl\u00e4ssliche Stammdaten und eine genaue Prozesskenntnis unabdingbar sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>FTS, AGV und AMR<\/strong> \/ <strong>Glossar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eFTS, AGV, AMR \u2013 diese K\u00fcrzel f\u00fcr autonome Transportsysteme werden oft synonym verwendet\u201c, sagt Daniel Pressler, Leiter des Workstreams Materialfluss, und erkl\u00e4rt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas deutsche K\u00fcrzel <strong>FTS<\/strong> bezeichnet \u00fcbergeordnet s\u00e4mtliche fahrerlosen Transportsysteme. <strong>AGV<\/strong> steht f\u00fcr Automated Guided Vehicel. Sie verkehren auf fest definierten Routen. Fr\u00fcher sind die Fahrzeuge Leitungen im Boden gefolgt, heute fahren sie auf virtuellen Leitlinien, also quasi auf ,Software-Schienen\u2018. Stellt sich ihnen ein Hindernis in den Weg, stoppen sie automatisch und warten, bis der Weg wieder frei ist. AGV sind flink und werden klassischerweise in Lagern eingesetzt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wodurch unterscheiden sich <strong>AMR<\/strong>? \u201eAutomated Mobile Robots sind intelligenter als AGV. Sie suchen sich ihre Routen selbst, k\u00f6nnen dabei Hindernisse eigenst\u00e4ndig umfahren. Da sie Menschen und anderen Fahrzeugen in Eigenregie ausweichen, eignen sie sich auch f\u00fcr belebte Produktionsbereiche\u201c, erkl\u00e4rt Pressler.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Technik fahrerloser Transportsysteme hat sich in den vergangenen Jahren merklich weiterentwickelt. Stand heute eigenen sich FTS f\u00fcr nahezu alle Transportaufgaben mit Ausnahme des autonomen Be- und Entladens von LKW. In enger Abstimmung mit Technology &amp; Innovation (T&amp;I) und dem technischen Einkauf sind Pressler und sein Team am Ball, wenn es gilt, den passenden \u201eFahrzeugmix\u201c f\u00fcr das Zusammenspiel von neuem Lager und Mischwerk zu treffen.<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"27162\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"ip\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">    <\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schlanker Materialfluss durch robuste autonome Prozesse. Das hat sich Freudenberg Sealing Technologies (FST) beim Bau des neuen Rohmischwerks in Weinheim auf die Fahnen geschrieben. 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