{"id":24275,"date":"2026-02-11T11:22:22","date_gmt":"2026-02-11T10:22:22","guid":{"rendered":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/?p=24275"},"modified":"2026-02-11T11:22:23","modified_gmt":"2026-02-11T10:22:23","slug":"fokussierter-schlanker-staerker-die-naechste-phase-von-fst-in-einer-volatilen-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/de\/2026\/02\/fokussierter-schlanker-staerker-die-naechste-phase-von-fst-in-einer-volatilen-welt\/","title":{"rendered":"Fokussierter, schlanker, st\u00e4rker: Die n\u00e4chste Phase von FST in einer volatilen Welt"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-cnvs-paragraph-callout wp-block-paragraph\"><strong>Angesichts volatiler M\u00e4rkte und technologischer Ver\u00e4nderungen sch\u00e4rft Freudenberg Sealing Technologies nun seinen Kurs. Im zweiten Teil des Interviews erkl\u00e4rt CEO Dr. Matthias Sckuhr, wie optimierte Vertriebsstrukturen, inkubatorengetriebene Innovationen und eine klare Fokussierung auf Komponenten, regionale St\u00e4rke und Energieeffizienz die n\u00e4chste Wachstumsphase von FST pr\u00e4gen \u2013 inmitten geopolitischer Unsicherheiten und einer sich beschleunigenden Transformation.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Herr Dr. Sckuhr, seit Januar 2026 haben die Vertriebskan\u00e4le von General Industry und der Division Industrial Services eine gemeinsame Leitung mit dem Ziel, beide Divisionen zu verschmelzen. Was waren die Gr\u00fcnde daf\u00fcr?<br><\/strong>Damit verfolgen wir ein klares Ziel: Wir m\u00f6chten am Markt erfolgreicher sein und den Kunden einen sp\u00fcrbar besseren Service bieten. Im Moment gibt es zahlreiche \u00dcberschneidungen zwischen den beiden Vertriebskan\u00e4len \u2013 mit der Folge, dass Kunden zum Teil mehrfach angesprochen werden und interne Abl\u00e4ufe doppelt organisiert sind. Diese Komplexit\u00e4t l\u00e4sst sich nicht nur f\u00fcr Kunden schwer nachvollziehen, sie bindet auch unn\u00f6tig Ressourcen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der neuen Struktur b\u00fcndeln und harmonisieren wir unsere Vertriebsaktivit\u00e4ten, kl\u00e4ren Verantwortlichkeiten und schaffen einen einheitlichen Marktansatz. Das Ergebnis sind klarere Zust\u00e4ndigkeiten, mehr Effizienz und eine st\u00e4rkere Marktorientierung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1160\" height=\"773\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-1160x773.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24214\" srcset=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-1160x773.jpg 1160w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-800x533.jpg 800w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-120x80.jpg 120w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-90x60.jpg 90w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-320x213.jpg 320w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-560x373.jpg 560w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-1920x1280.jpg 1920w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Bild41_BO2I1608-scaled.jpg 2560w\" sizes=\"auto, (max-width: 1160px) 100vw, 1160px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em><br><\/em><strong>Wie zufrieden sind Sie mit der Entwicklung der Inkubatoren, mit denen FST Innovationen zielgerichtet vorantreibt?<br><\/strong>Au\u00dferordentlich zufrieden! Ich bin beeindruckt davon, was unsere Inkubatorenteams technologisch auf die Beine gestellt haben. Das ist Weltklasse \u2013 und der beste Beweis daf\u00fcr, was entsteht, wenn man Teams Zeit, Vertrauen und die n\u00f6tigen Mittel gibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei den Cell Caps haben wir bereits den ersten gro\u00dfen Auftrag gewonnen. Das Feedback aus dem Markt ist \u00e4u\u00dferst positiv, auch von weiteren Kunden. Entsprechend zuversichtlich sind wir, dass weitere Auftr\u00e4ge folgen werden.<br>Auch bei den Thermal Barriers sehen wir eine enorme Dynamik und enormes Potenzial. Das Feld ist breiter und je nach Batterietechnologie oder Kundenanforderung deutlich komplexer als bei der Cell Cap \u2013 gleichzeitig haben wir hier bereits sehr gute Projekte realisiert und Auftr\u00e4ge erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders gro\u00dfes Interesse erfahren wir aktuell aus China, etwa an unseren Busbars. Gemeinsam mit unserem Joint-Venture-Partner NOK-Freudenberg China sehen wir dort hervorragende Chancen, ein relevantes Gesch\u00e4ft aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Freudenberg hat die Gesch\u00e4ftsgruppe Freudenberg e-Power Systems (FEPS) zu Ende 2025 aufgel\u00f6st. &nbsp;<\/strong><strong>Das Gesch\u00e4ft mit Wasserstoffkomponenten wird organisatorisch an FST angebunden. Warum?<br><\/strong>FEPS war stark auf Batterie\u2011 und Brennstoffzellensysteme ausgerichtet. Freudenberg verfolgt diesen Systemansatz nicht mehr. Unsere St\u00e4rke liegt eindeutig in der Entwicklung und Industrialisierung von Komponenten. Eine dieser Komponenten ist die Catalyst Coated Membrane, eine kohlenstoffbeschichtete Membran. Wir haben diese Technologie entwickelt, aber bisher nicht vermarktet, und das soll sich \u00e4ndern. Sie ist g\u00fcnstiger, effizienter und langlebiger als vergleichbare L\u00f6sungen am Markt. Deshalb geben wir ihr jetzt gezielt eine Chance.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie sieht diese Chance aus?<br><\/strong>In der Division Static Sealing entsteht ein neues Inkubatorenteam unter dem Namen <em>Hydrogen Components<\/em>. Erfahrene Expertinnen und Experten aus FEPS unterst\u00fctzen FST dabei; sie berichten an die Static Sealing Division. Ziel ist es, die Catalyst Coated Membranes marktreif zu machen. Mit ersten Verk\u00e4ufen rechnen wir ab 2028 oder 2029.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"677\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Keyvisual-Hydrogen-Electrolyzer-Web-JPG-1024px.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-24277\" srcset=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Keyvisual-Hydrogen-Electrolyzer-Web-JPG-1024px.jpg 1024w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Keyvisual-Hydrogen-Electrolyzer-Web-JPG-1024px-800x529.jpg 800w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Keyvisual-Hydrogen-Electrolyzer-Web-JPG-1024px-120x79.jpg 120w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Keyvisual-Hydrogen-Electrolyzer-Web-JPG-1024px-90x60.jpg 90w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Keyvisual-Hydrogen-Electrolyzer-Web-JPG-1024px-320x212.jpg 320w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/Keyvisual-Hydrogen-Electrolyzer-Web-JPG-1024px-560x370.jpg 560w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Technologie ist \u00fcbrigens nicht nur f\u00fcr Brennstoffzellen relevant, sondern auch f\u00fcr Elektrolyseure. Die genutzten Membranen unterscheiden sich lediglich in der Dicke, das Grundprinzip bleibt gleich. Unser klarer Fokus liegt aktuell auf der Elektrolyse \u2013 hier haben wir bereits zwei gr\u00f6\u00dfere Auftr\u00e4ge f\u00fcr Dichtungen gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Ergeben sich daraus Vorteile f\u00fcr das Kerngesch\u00e4ft von FST?<br><\/strong>Ja. Ein zentraler Vorteil ist der deutlich fr\u00fchere Zugang zum Kunden. Unsere Kollegen aus <em>Hydrogen Components<\/em> sind sehr nah dran an der Forschung und Entwicklung der Elektrolyseurhersteller. Dadurch k\u00f6nnen wir unsere Dichtungsl\u00f6sungen fr\u00fcher im Entwicklungszyklus positionieren. Genau das st\u00e4rkt unser Kerngesch\u00e4ft nachhaltig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Produzieren wir die Membranen bereits?<br><\/strong>Die Produktionsanlagen sind in M\u00fcnchen vorhanden. Diese werden gerade hochgefahren und ausgiebig getestet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wir sprachen noch nicht \u00fcber die Wave Guide Antennas, die Hohlleiterantennen. Wo stehen wir mit diesem Produkt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hier haben sich unsere Erwartungen leider noch nicht erf\u00fcllt. Wir waren etwas zu sp\u00e4t auf dem Markt und obwohl unsere Entwicklung klare Kosten- und Designvorteile bot, funktioniert die L\u00f6sung der Konkurrenz, und sie waren fr\u00fcher da. Die Division wird das Projekt weiterverfolgen, jedoch mit etwas weniger Aufwand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Werfen wir einen Blick auf die geopolitische Lage und die Weltwirtschaft: Was bereitet Ihnen Kopfzerbrechen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Menschen, die bei uns arbeiten, haben bereits in der Vergangenheit gezeigt, wie adaptiv sie sind und dass sie gerade auch in Krisen einen tollen Job machen. Das erf\u00fcllt mich mit Zuversicht. Ich wei\u00df, wir haben 2025 viel verlangt, aber es war n\u00f6tig, um auf das teilweise erratische Verhalten der M\u00e4rkte reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geopolitische Risiken geh\u00f6ren aktuell zu den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen f\u00fcr globale Lieferketten. Wir begegnen diesen Unsicherheiten, in dem wir auf lokale Produktion und Entwicklung im Sinne einer konsequenten Local-for-Local-Strategie setzen, auch um Abh\u00e4ngigkeiten von internationalen Lieferketten zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Durch koordinierte Einkaufs- und Logistikstrategien sowie den gezielten Einsatz von Dual Sourcing erh\u00f6hen wir unsere Versorgungssicherheit. Gleichzeitig analysieren wir regelm\u00e4\u00dfig unterschiedliche Risikoszenarien und investieren in alternative Transportwege, um auch bei geopolitischen St\u00f6rungen handlungsf\u00e4hig zu bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Hohe Energiepreise sind nach wie vor ein Thema. Wie federn Sie diese ab?<br><\/strong>Unser erster Hebel ist konsequentes Energiesparen. Dar\u00fcber hinaus ersetzen wir schrittweise alte Maschinen, \u00d6fen und Heizungen. Parallel investieren wir gezielt in Eigenerzeugung, insbesondere Photovoltaik. Allein bis 2026 werden wir voraussichtlich unsere mit Photovoltaik produzierte Strommenge gegen\u00fcber 2024 versiebenfachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Welche Rolle spielen Speicherl\u00f6sungen und Lastmanagement?<br><\/strong>Lastmanagement spielt eine gro\u00dfe Rolle, um Stromkosten zu senken. Der Strompreis richtet sich nach dem Peak. Wir fahren daher unsere Fertigungsanlagen nicht mehr gleichzeitig, sondern nach und nach an und nutzen obendrein Batteriespeicher \u2013 und reduzieren so die Lastspitzen und damit dauerhaft unsere Stromkosten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mit welchen Amortisationszeiten rechnen Sie bei diesen Ma\u00dfnahmen?<br><\/strong>An Standorten, an denen wir selbst Strom erzeugen oder Lastspitzen senken, liegen die Amortisationszeiten typischerweise zwischen drei und f\u00fcnf Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>In Weinheim h\u00f6rt man h\u00e4ufig die Frage, warum der Standort trotz gro\u00dfer Dachfl\u00e4chen nicht st\u00e4rker auf zus\u00e4tzliche Solaranlagen setzt. Wieso ist das so?<br><\/strong>Der Standort ist bereits vollst\u00e4ndig mit Gr\u00fcnstrom versorgt. Zus\u00e4tzliche PV\u2011Anlagen w\u00fcrden unsere CO\u2082\u2011Bilanz kaum weiter verbessern und sich wirtschaftlich deutlich sp\u00e4ter amortisieren. Deshalb investieren wir bevorzugt dort, wo wir \u00f6kologisch <strong>und<\/strong> finanziell den gr\u00f6\u00dften Hebel haben \u2013 etwa in S\u00fcdeuropa oder Nordamerika.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Chinas Konjunktur war 2025&nbsp;durchwachsen. Was hei\u00dft das f\u00fcrs Gesch\u00e4ft?<br><\/strong>China war 2025 kein einfacher Markt, die schleppende Binnennachfrage, die anhaltende Immobilienkrise und die zus\u00e4tzlichen Z\u00f6lle haben die Wirtschaft belastet. Umso bemerkenswerter ist, wie gut wir uns dort behaupten. Trotz aller Widrigkeiten wachsen wir weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><br>In der Allgemeinen Industrie \u2013 ein Bereich, der fr\u00fcher kaum im Fokus stand, heute aber sogar h\u00f6here Wachstumsraten erzielt als Automotive &#8211; haben wir neue Akzente gesetzt.<br>Der Schl\u00fcssel daf\u00fcr liegt in unserer klaren Segmentstrategie und in einem einfachen Prinzip: Fokus statt Breite \u2013 und Vertrauen statt zentraler Vorgaben. Wir geben unseren Teams in China f\u00fcr lokale Produkte und Kunden bewusst freie Hand, von der Technologie bis zum Maschinenpark. Diese N\u00e4he zum Markt, kombiniert mit der Unterst\u00fctzung aus unseren globalen Lead Centern in Europa, den USA und Japan, macht uns dort erfolgreich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Indien w\u00e4chst rasant und gilt als die am schnellsten wachsende gro\u00dfe Volkswirtschaft der Welt. Welche Strategie verfolgt FST dort in den kommenden Jahren?<br><\/strong>Indien ist f\u00fcr uns ein aufstrebender Markt. Wir haben dort in den vergangenen Jahren sowohl im Automotive\u2011Gesch\u00e4ft als auch im General-Industry\u2011Umfeld stark zugelegt. Gleichzeitig planen wir, in der kommenden Strategieperiode ein eigenes Entwicklungszentrum in Indien aufzubauen. Damit w\u00e4ren wir in puncto Entwicklungszentren weltweit pr\u00e4sent \u2013 in Europa, den USA, China, Malaysia und Indien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Wie kommt FST in S\u00fcdostasien voran?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">S\u00fcdostasien entwickelt sich langsamer als urspr\u00fcnglich angenommen. Wir hatten fr\u00fch gepr\u00fcft, ob wir \u00fcber Akquisitionen vor allem im Handels\u2011 und Ersatzteilgesch\u00e4ft wachsen k\u00f6nnen. Das Marktumfeld hat sich jedoch als komplex erwiesen. In vielen L\u00e4ndern dominieren lokale Strukturen und Wettbewerber mit anderen Produktportfolios, insbesondere im OEM\u2011Umfeld. Das bremst kurzfristiges Wachstum. Dennoch bleibt die Region strategisch interessant. Unser Ansatz ist heute realistischer, langfristiger \u2013 und darauf ausgerichtet, Schritt f\u00fcr Schritt Substanz aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vielen Dank f\u00fcr das Interview!<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"24275\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"ip\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">1    <\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts volatiler M\u00e4rkte und technologischer Ver\u00e4nderungen sch\u00e4rft Freudenberg Sealing Technologies nun seinen Kurs. 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