{"id":11664,"date":"2025-03-11T18:55:07","date_gmt":"2025-03-11T17:55:07","guid":{"rendered":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/?p=11664"},"modified":"2025-04-14T14:52:24","modified_gmt":"2025-04-14T12:52:24","slug":"loesungskompetenz-und-kreativitaet-als-erfolgsmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/de\/2025\/03\/loesungskompetenz-und-kreativitaet-als-erfolgsmodell\/","title":{"rendered":"L\u00f6sungskompetenz und Kreativit\u00e4t als Erfolgsmodell"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"is-style-cnvs-paragraph-callout wp-block-paragraph\">Die Europ\u00e4ische Union plant, bis 2030 die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr offshore erzeugten Windstrom auf mindestens 60 Gigawatt auszubauen. Freudenberg Sealing Technologies (FST) unterst\u00fctzt dieses Ziel mit modernen Dichtungsl\u00f6sungen, die sicherstellen, dass neue Windkraftanlagen trotz der rauen Bedingungen auf See eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr erreichen. Spezielle von FST entwickelte und gefertigte Dichtungen wie Monopile Transition Piece Seals sch\u00fctzen die Offshore-Anlagen vor Korrosion und anderen Umwelteinfl\u00fcssen. Seit Anfang 2025 liefert FST zudem Airtight Platform Seals (ATP Seals) f\u00fcr eine gro\u00dfe Offshore-Windkraftanlage vor der niederl\u00e4ndischen K\u00fcste, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen soll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Planungen der Europ\u00e4ischen Union sehen vor, bis 2030 die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr offshore erzeugten Windstrom auf mindestens 60 Gigawatt auszubauen. Freudenberg Sealing Technologies (FST) tr\u00e4gt mit modernen Dichtungsl\u00f6sungen dazu bei, dieses Ziel zu erreichen und hilft zudem, dass neue Windkraftanlagen trotz der rauen Bedingungen auf See eine Lebensdauer von 30 Jahren und mehr erreichen. Aus Kundensicht ist dies essenziell, da Wartungsarbeiten an Offshore-Anlagen nicht nur schwierig, sondern auch extrem teuer sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um den gewaltigen Kr\u00e4ften von St\u00fcrmen und Orkanen auf hoher See trotzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen Windkraftanlagen unverr\u00fcckbar und \u00fcber ihre gesamte Lebensdauer \u201eauf festen F\u00fc\u00dfen\u201c stehen. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Gr\u00fcndung, mit der die T\u00fcrme im Meeresboden verankert werden. Dies erfolgt in der Nordsee heute \u00fcberwiegend durch sogenannte \u201eMonopiles\u201c. Dabei handelt es sich um Stahlpfeiler, die in den Meeresboden gerammt werden und deren oberes Ende aus dem Wasser ragt. Der Turm der Anlage wird \u00fcblicherweise \u00fcber einen Flansch mit dem Stahlpfeiler verbunden. Um diesen Flansch sicher zu befestigen, sind Dutzende von Schraubenbolzen auf der Innenseite n\u00f6tig. Es gilt sicherzustellen, dass keine Feuchtigkeit eindringt und die Schraubbolzen vor Salzwasser und &#8211; als m\u00f6gliche Folge davon &#8211; vor Korrosion gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Monopile Transition Piece Seal<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die wichtigste Funktion kommt einer Ringdichtung am oberen Ende des Pfeilers zu: Sie wird zwischen dem aufgesetzten Transition Piece und dem Monopile in einer Nut verklemmt und stellt eine sichere Barriere f\u00fcr Seewasser dar. Diese Flanschdichtung hei\u00dft Monopile Transition Piece Seal (MP-TP-Seal) und kann einen Durchmesser von acht Metern und mehr erreichen, analog zum Durchmesser des Pfeilers. Diese gro\u00dfformatigen Dichtungen werden im Lead Center Special Sealing Industry (SSI) in Weinheim endlos extrudiert, geschnitten und sto\u00dfvulkanisiert. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eStand heute hat FST eine extrem starke Marktposition. Die meisten der in der Nordsee installierten Offshore Windparks mit MP-TP-Technologie setzen MP-TP Seals von FST ein, und wir sind in diesem Bereich Marktf\u00fchrer,\u201c sagt Christian Kohl, Head of Product Management. Nicht alle Windparks nutzen die Monopile-Technologie, alle jedoch verf\u00fcgen im Innern \u00fcber Plattformen, auf denen Monteure bei Aufbau und Wartung der Giganten stehen. Hier geht es um die Sicherheit der Akteure, und hier kommt abermals FST ins Spiel. \u201eFST fertigt sogenannte Airtight Platform Seals. Diese dichten zwischen der Plattform und dem Monopile ab und stellen sicher, dass nichts aus dem Innern des Windrades ins Meer f\u00e4llt. Gleichzeitig bilden sie eine erste Barriere gegen Feuchtigkeit und &#8211; je nach Ausf\u00fchrung \u2013 gegen Gase, die aufgrund biologischer und elektrochemischer Prozesse des Meerwassers im Pfeiler entstehen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Kohl.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Airtight Platform Seals<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Lead Center SSI und das Energy Segement von General Industry Sales haben sich vor kurzem bei einem neuen Projekt \u00fcber 52 Offshore-Windr\u00e4der gegen Wettbewerber Trelleborg durchgesetzt. Etwa 53 Kilometer vor der niederl\u00e4ndischen K\u00fcste in der N\u00e4he von Ijmuiden plant das Betreiber-Konsortium Ecowende (Shell, Eneco und Chubu) den von Smulders realisierten Bau einer gro\u00dfen Offshore-Windkraftanlage. Mit einer Betriebskapazit\u00e4t von etwa 760 MW l\u00e4sst sich damit etwa drei Prozent des heutigen niederl\u00e4ndischen Strombedarfs umweltfreundlich decken. Der Windpark soll bis Ende 2026 in Betrieb gehen. \u201eWir liefern seit Anfang 2025 Airtight Platform Seals, kurz ATP Seals, an Smulders\u201c, sagt Kohl. Das Unternehmen blickt auf eine \u00fcber 50-j\u00e4hrige Erfahrung in der Konstruktion, Fertigung, Lieferung und Montage von Stahlkonstruktionen zur\u00fcck. Smulders war bereits vor 20 Jahren, als die Windenergie noch in den Kinderschuhen steckte, im Gesch\u00e4ft mit Offshore-Windkraftanlagen aktiv.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1160\" height=\"768\" src=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-1160x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11669\" srcset=\"https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-1160x768.jpg 1160w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-800x530.jpg 800w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-1536x1017.jpg 1536w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-120x79.jpg 120w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-90x60.jpg 90w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-320x212.jpg 320w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-560x371.jpg 560w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein-1920x1271.jpg 1920w, https:\/\/sw.fst.com\/magazine\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/Team-Windkraft-DSC_8817-klein.jpg 1971w\" sizes=\"auto, (max-width: 1160px) 100vw, 1160px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Nico Kollenberg, Oliver Arnold, Marlene Bantz, Sophia Ross, Nico Calandra, Andre Schmitt, Frank Sch\u00f6nberg, Christian Kohl (von links nach rechts) zeigen ein extrudiertes Profil f\u00fcr Windkraftanlagen.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Begonnen hatte die Erfolgsgeschichte, als Mitarbeitende von Freudenberg Sealing Technologies (FST) proaktiv an das Unternehmen Ramboll herangetreten sind. Ramboll ist eine international t\u00e4tige Ingenieur-, Architektur- und Managementberatung, die die Planung der Offshore-Anlage f\u00fcr Smulders beziehungsweise letztendlich f\u00fcr Ecowende \u00fcbernommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size wp-block-paragraph\">Kompetenz punktet<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deren urspr\u00fcnglichen Spezifikationen in puncto Werkstoff und Design waren ung\u00fcnstig gew\u00e4hlt. Experten von FST warnten, dass diese die Anforderungen nicht erf\u00fcllen w\u00fcrden und rieten zu einer neuen Auslegung. Die Windkraftbranche stellt immer h\u00f6here Erwartungen an die Lebensdauer von Komponenten in offshore Anlagen, und mittlerweile stehen bis zu 35 Jahre im Raum. Eine so lange Betriebsdauer l\u00e4sst sich f\u00fcr diese Anwendung nicht allein \u00fcber Pr\u00fcfstandsversuche absichern. Ein ver\u00e4ndertes Design, eine profunde Materialkompetenz \u00f6ffneten zun\u00e4chst die T\u00fcr beim Kunden. \u201eWas Ramboll letztlich aber v\u00f6llig auf unseren Weg umschwenken lie\u00df, waren unsere FEA-Analyse, die Lebensdauerberechnung und unsere umfassenden Kenntnisse und Erfahrungen in der Offshore-Windindustrie\u201c, ist sich Marcel Schreiner, Segment Director Energy, sicher. Die <strong>Finite Element Analyse<\/strong>&nbsp;(FEA) ist ein allgemeines, bei unterschiedlichen physikalischen Aufgabenstellungen angewendetes&nbsp;Verfahren, mit dem sich beispielsweise Festigkeit und\/ oder Verformung von Festk\u00f6rpern untersuchen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eNachdem wir Ramboll von unseren Alternativvorschl\u00e4gen \u00fcberzeugen konnten, informierten diese sowohl Smulders als auch die Betreiber des Windparks, und alle Parteien stimmten unseren Empfehlungen zu\u201c, blickt Frank Sch\u00f6nberg, Teamleiter Produktentwicklung LC SSI zur\u00fcck. \u201eRamboll war \u00fcberzeugt von der L\u00f6sungskompetenz und Kreativit\u00e4t des Lead Centers SSI, und das schon in der Entwurfsphase. Der Bauraum war begrenzt, und dieser ist letztlich immer der limitierende Faktor f\u00fcr ein Dichtungssystem\u201c.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiterer Bonus f\u00fcr die FST-Experten: L\u00f6sungskompetenz und Kreativit\u00e4t endet bei FST nicht mit der Unterschrift auf der Bestellung: \u201eUnsere Spezialisten sind bei der Erstmontage der Dichtungen dabei. Das hat uns zus\u00e4tzliche Pluspunkte beim Kunden verschafft,\u201c sagt Kohl.<\/p>\n<div class=\"pld-like-dislike-wrap pld-template-1\">\r\n    <div class=\"pld-like-wrap  pld-common-wrap\">\r\n    <a href=\"javascript:void(0)\" class=\"pld-like-trigger pld-like-dislike-trigger  \" title=\"\" data-post-id=\"11664\" data-trigger-type=\"like\" data-restriction=\"ip\" data-already-liked=\"0\">\r\n                        <i class=\"fas fa-thumbs-up\"><\/i>\r\n                <\/a>\r\n    <span class=\"pld-like-count-wrap pld-count-wrap\">1    <\/span>\r\n<\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union plant, bis 2030 die Kapazit\u00e4ten f\u00fcr offshore erzeugten Windstrom auf mindestens 60 Gigawatt auszubauen. 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